Datenreport · Hessen

Baukosten in Hessen: 2.456 €/m² — Rang 7 von 16.

Die kurze Antwort

Für neue Einfamilienhäuser in Hessen wurden 2025 im Schnitt 2.456 € je m² Wohnfläche veranschlagt — 7 % unter dem Bundesschnitt (2.632 €/m²). Seit 2023 stiegen die veranschlagten Kosten um 8 %; genehmigt wurden 2.337 Einfamilienhäuser (-20 % gegenüber 2023).

EFH veranschlagt 2025

2.456 €/m²

Wohngebäude gesamt: 2.673 €/m²

vs. Bundesschnitt

-7 %

Bund: 2.632 €/m² (EFH)

Grunderwerbsteuer

6 %

auf den Kaufpreis des Grundstücks

Die Zahlen 2023–2025

Veranschlagte Baukosten und Genehmigungen in Hessen
JahrEFH €/m²Wohngeb. €/m²Genehmigte EFHBund EFH €/m²
20232.2842.3282.9202.383
20242.4452.7042.1322.520
20252.4562.6732.3372.632

Was heißt das für dein Budget?

Ein 140-m²-Einfamilienhaus läge mit dem Hessen-Durchschnittswert 2025 bei grob 344.000 € veranschlagten Bauwerkskosten (2.456 €/m² × 140 m²). Wichtig zur Einordnung: Veranschlagt ist nicht bezahlt. Angabe des Bauherrn bei der Baugenehmigung; tatsächliche Endkosten liegen erfahrungsgemäß darüber (ohne Grundstück, Außenanlagen und viele Baunebenkosten). Für die realistische Gesamtspanne deines Projekts — nach Ausstattung, mit Reserve — nutze den Baukosten-Rechner (VPB-Spanne 1.800–3.500 €/m², Stand 07/2026).

Beim Grundstückskauf verlangt Hessen 6 % Grunderwerbsteuer — bei 150.000 € Kaufpreis sind das 9.000 €, dazu rund 1,5 % Notar und 0,5 % Grundbuch. Alle Positionen inklusive Makler rechnet der Baunebenkosten-Rechner. Die vollständige Kostenlogik vom Grundstück bis zur Reserve erklärt Was kostet ein Hausbau 2026?

Hessen im Länder-Ranking

  1. 01Bayern3.106 €
  2. 02Hamburg3.057 €
  3. 03Berlin2.919 €
  4. 04Baden-Württemberg2.815 €
  5. 05Rheinland-Pfalz2.703 €
  6. 06Saarland2.607 €
  7. 07Hessen2.456 €
  8. 08Nordrhein-Westfalen2.363 €
  9. 09Schleswig-Holstein2.342 €
  10. 10Thüringen2.324 €
  11. 11Sachsen2.293 €
  12. 12Brandenburg2.291 €
  13. 13Bremen2.275 €
  14. 14Mecklenburg-Vorpommern2.159 €
  15. 15Sachsen-Anhalt2.113 €
  16. 16Niedersachsen2.106 €

Quelle und Methodik

Statistisches Bundesamt (Destatis), GENESIS-Online, Tabelle 31111-0100 — Baugenehmigungen im Hochbau: Bundesländer, Jahre, Bautätigkeiten, Gebäudeart · Stand: 2025 (Datenstand Destatis: 21.09.2026) · abgerufen 2026-09-25 · Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – 2.0 (dl-de/by-2-0).

Veranschlagte Kosten des Bauwerks je m² Wohnfläche, berechnet aus 'Veranschlagte Kosten des Bauwerks' (Tsd. EUR) ÷ 'Wohnfläche der Wohnungen' (1000 m²) für die Bautätigkeit 'Errichtung neuer Gebäude'. Veranschlagt = Angabe des Bauherrn bei der Baugenehmigung; tatsächliche Endkosten liegen erfahrungsgemäß darüber (ohne Grundstück, Außenanlagen und viele Baunebenkosten).

Häufige Fragen

Bauherren in Hessen veranschlagten 2025 im Schnitt 2.456 €/m² Wohnfläche für neue Einfamilienhäuser (Baugenehmigungen, Destatis) — 7 % unter dem Bundesschnitt von 2.632 €/m². Veranschlagt heißt: Angabe bei der Genehmigung; fertige Häuser kosten real meist mehr (VPB-Spanne 1.800–3.500 €/m²).

Von 2.284 €/m² (2023) auf 2.456 €/m² (2025) — ein Anstieg um 8 % in zwei Jahren. Zum Vergleich: Bundesweit stiegen die Baupreise für Wohngebäude zuletzt um 3,3 % pro Jahr (Destatis, 02/2026).

6 % des Kaufpreises. Bei einem Grundstück für 150.000 € sind das 9.000 € — dazu kommen rund 1,5 % Notar und 0,5 % Grundbuch. Alle Kaufnebenkosten für Hessen rechnet der Baunebenkosten-Rechner Position für Position.

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