Datenreport · Niedersachsen
Baukosten in Niedersachsen: 2.106 €/m² — Rang 16 von 16.
Die kurze Antwort
Für neue Einfamilienhäuser in Niedersachsen wurden 2025 im Schnitt 2.106 € je m² Wohnfläche veranschlagt — 20 % unter dem Bundesschnitt (2.632 €/m²). Seit 2023 stiegen die veranschlagten Kosten um 11 %; genehmigt wurden 4.779 Einfamilienhäuser (-20 % gegenüber 2023).
EFH veranschlagt 2025
2.106 €/m²
Wohngebäude gesamt: 2.014 €/m²
vs. Bundesschnitt
-20 %
Bund: 2.632 €/m² (EFH)
Grunderwerbsteuer
5 %
auf den Kaufpreis des Grundstücks
Die Zahlen 2023–2025
| Jahr | EFH €/m² | Wohngeb. €/m² | Genehmigte EFH | Bund EFH €/m² |
|---|---|---|---|---|
| 2023 | 1.894 | 1.866 | 5.951 | 2.383 |
| 2024 | 1.983 | 1.940 | 4.688 | 2.520 |
| 2025 | 2.106 | 2.014 | 4.779 | 2.632 |
Was heißt das für dein Budget?
Ein 140-m²-Einfamilienhaus läge mit dem Niedersachsen-Durchschnittswert 2025 bei grob 295.000 € veranschlagten Bauwerkskosten (2.106 €/m² × 140 m²). Wichtig zur Einordnung: Veranschlagt ist nicht bezahlt. Angabe des Bauherrn bei der Baugenehmigung; tatsächliche Endkosten liegen erfahrungsgemäß darüber (ohne Grundstück, Außenanlagen und viele Baunebenkosten). Für die realistische Gesamtspanne deines Projekts — nach Ausstattung, mit Reserve — nutze den Baukosten-Rechner (VPB-Spanne 1.800–3.500 €/m², Stand 07/2026).
Beim Grundstückskauf verlangt Niedersachsen 5 % Grunderwerbsteuer — bei 150.000 € Kaufpreis sind das 7.500 €, dazu rund 1,5 % Notar und 0,5 % Grundbuch. Alle Positionen inklusive Makler rechnet der Baunebenkosten-Rechner. Die vollständige Kostenlogik vom Grundstück bis zur Reserve erklärt Was kostet ein Hausbau 2026?
Niedersachsen im Länder-Ranking
- 01Bayern3.106 €
- 02Hamburg3.057 €
- 03Berlin2.919 €
- 04Baden-Württemberg2.815 €
- 05Rheinland-Pfalz2.703 €
- 06Saarland2.607 €
- 07Hessen2.456 €
- 08Nordrhein-Westfalen2.363 €
- 09Schleswig-Holstein2.342 €
- 10Thüringen2.324 €
- 11Sachsen2.293 €
- 12Brandenburg2.291 €
- 13Bremen2.275 €
- 14Mecklenburg-Vorpommern2.159 €
- 15Sachsen-Anhalt2.113 €
- 16Niedersachsen2.106 €
Quelle und Methodik
Statistisches Bundesamt (Destatis), GENESIS-Online, Tabelle 31111-0100 — Baugenehmigungen im Hochbau: Bundesländer, Jahre, Bautätigkeiten, Gebäudeart · Stand: 2025 (Datenstand Destatis: 21.09.2026) · abgerufen 2026-09-25 · Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – 2.0 (dl-de/by-2-0).
Veranschlagte Kosten des Bauwerks je m² Wohnfläche, berechnet aus 'Veranschlagte Kosten des Bauwerks' (Tsd. EUR) ÷ 'Wohnfläche der Wohnungen' (1000 m²) für die Bautätigkeit 'Errichtung neuer Gebäude'. Veranschlagt = Angabe des Bauherrn bei der Baugenehmigung; tatsächliche Endkosten liegen erfahrungsgemäß darüber (ohne Grundstück, Außenanlagen und viele Baunebenkosten).
Häufige Fragen
Bauherren in Niedersachsen veranschlagten 2025 im Schnitt 2.106 €/m² Wohnfläche für neue Einfamilienhäuser (Baugenehmigungen, Destatis) — 20 % unter dem Bundesschnitt von 2.632 €/m². Veranschlagt heißt: Angabe bei der Genehmigung; fertige Häuser kosten real meist mehr (VPB-Spanne 1.800–3.500 €/m²).
Von 1.894 €/m² (2023) auf 2.106 €/m² (2025) — ein Anstieg um 11 % in zwei Jahren. Zum Vergleich: Bundesweit stiegen die Baupreise für Wohngebäude zuletzt um 3,3 % pro Jahr (Destatis, 02/2026).
5 % des Kaufpreises. Bei einem Grundstück für 150.000 € sind das 7.500 € — dazu kommen rund 1,5 % Notar und 0,5 % Grundbuch. Alle Kaufnebenkosten für Niedersachsen rechnet der Baunebenkosten-Rechner Position für Position.
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